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30.10.2019

Bilanz des Ausbildungsjahres: „Kreative Lösungen bleiben gefragt“

Heute hat die Agentur für Arbeit Iserlohn eine Bilanz des Ausbildungsjahres 2018 / 2019 gezogen. Gastgeber der Pressekonferenz war das Unternehmen VDM Metals in Werdohl, Mitglied im Märkischen Arbeitgeberverband (MAV), das bei dieser Gelegenheit vor zahlreichen Partnern und Medienvertretern sein umfangreiches Engagement im Bereich Ausbildung vorstellte.

„Pro Bewerber gibt es in diesem Ausbildungsjahr 1,07 Berufsausbildungsstellen“, bilanzierte Sandra Pawlas, Leiterin der Iserlohner Agentur für Arbeit, zufrieden. „Ein solch ausgeglichenes Bild ist in Nordrhein-Westfalen und auch im Bundesgebiet nicht überall gegeben.“ Özgür Gökce, Geschäftsführer des MAV, ergänzte im Hinblick auf die aktuellen Zahlen der Agentur: „Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend konstant. Allerdings betreffen unbesetzte Stellen wichtige Sektoren der Metall- und Elektroindustrie: die Metallerzeugung, -bearbeitung und -oberflächenbehandlung, den Metallbau, die Feinwerk- und Werkzeugtechnik, den Maschinenbau und die Mechatronik. Eine Verbesserung der Lage bleibt daher für den MAV wünschenswert.“

Die Situation der Betriebe auf dem Ausbildungsmarkt sei unterschiedlich. Große, bekannte Unternehmen hätten weiterhin zahlreiche Interessenten, verkehrsgünstig gelegene Betriebe hätten es ebenfalls leichter. „Es ist aber wichtig, dass alle Ausbildungsbetriebe Kandidaten finden“, erklärte Gökce. Der Märkische Arbeitgeberverband werde sich demnächst intensiver mit dem Thema „Erreichbarkeit der Ausbildungsstelle“ insbesondere im ländlichen Raum beschäftigen. Man prüfe etwa die Möglichkeiten von Shuttle-Services zu den Ausbildungsbetrieben.

Der MAV engagiert sich darüber hinaus stark in der Nachwuchsgewinnung, von Ausbildungsmessen bis zum Einsatz des hochmodernen M+E-Info-Trucks in Unternehmen und Schulen, und betreibt zwei überbetriebliche Ausbildungszentren in Letmathe und Plettenberg. „Auch spezielle Zielgruppen wie Studienabbrecher und Branchenwechsler beobachten wir genau, um hier ebenfalls Potenziale auszuschöpfen. Kreative Lösungen bleiben gefragt“, so Gökce.