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21.09.2018

MAV fördert Ausbildungsfähigkeit von jungen Menschen

Um mehr Auszubildende für die Metall- und Elektro-Industrie zu gewinnen, geht der MAV innovative Wege. Das Projekt „Förderung der Ausbildungsfähigkeit“ ist ein solcher Ansatz. Es soll jungen Menschen helfen die nötige Reife und Tugenden wie Pünktlichkeit, selbstständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen vermitteln, damit sie erfolgreich eine Berufsausbildung beginnen können. Zum wiederholten Mal fand das Projekt in Kooperation mit der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne statt.

In sieben Monaten wurden zwölf junge Leute auf eine gewerblich-technische Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie vorbereitet. Sie erhielten währenddessen eine finanzielle Unterstützung vom MAV. In einem Mitgliedsunternehmen absolvierten die jungen Menschen ein sechswöchiges betriebliches Praktikum mit der Möglichkeit, im Anschluss eine gewerbliche Ausbildung zu beginnen. In der verbandseigenen Lehrwerkstatt in Letmathe hatten sie zuvor umfangreiche Kenntnisse im Drehen, Fräsen, Schweißen, Steuerungs- und Elektrotechnik erworben. Der Berufsschulunterricht fand in einer extra eingerichteten Klasse am Hönne-Berufskolleg in Menden statt. Dieses hatten die jungen Männer auch schon zuvor besucht, aber keine Aussicht auf eine Lehrstelle.

Startschuss für das Projekt war im Februar. Der MAV informierte nun in einer Pressekonferenz über den erfolgreichen Abschluss. Acht der zwölf jungen Leute haben einen Ausbildungsvertrag bekommen. Zum 1. September haben sie ihre Ausbildung als Verfahrens- und Zerspanungsmechaniker oder Maschinen- und Anlagenführer begonnen. „Jetzt sind sie Männer geworden, wir sind sehr stolz auf die Teilnehmer“, sagte der Geschäftsführer der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne Andreas Weber. Zuvor hätten die Teilnehmer nur die Schulbank gekannt. „Als Verband möchten wir unsere Mitgliedsunternehmen unterstützen und dabei auch neue Bewerberpotenziale erschließen“, erklärt MAV-Geschäftsführer Josef Schulte die Motive des MAV. Daneben spiele die gesellschaftliche Verantwortung des Verbandes eine große Rolle. Insgesamt haben sechs Unternehmen junge Leute aus dem Projekt eingestellt. thyssenkrupp Hohenlimburg hat gleich drei Praktikanten übernommen. „Sie brauchen anfangs etwas mehr Betreuung, aber sie sind sehr interessiert und dann klappt es gut“, berichtet Personalchef Markus Zobel.