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17.09.2018

Lehrer besichtigen Plettenberger Gesenkschmiede

Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft besuchte im September die die Wilhelm Schulte-Wiese Gesenkschmiede GmbH & Co. KG. Für seine Kunden aus den Branchen Bahntechnik, Bergbautechnik, Maschinenbau, Nutzfahrzeugindustrie, Landmaschinentechnik sowie dem Sonderfahrzeugbau liefert die Gesenkschmiede einbaufertige Schmiedeteile und Baugruppen. 40 Prozent der Schmiedeteile des 1957 gegründeten Plettenberger Traditionsunternehmen sind für den internationalen Bergbau bestimmt, insbesondere für China, Australien und Amerika. „Rund 3.400 Tonnen Stahl werden jährlich bei uns in Abschnitte zwischen 1 und 125 Kilogramm getrennt“, berichtete der technische Geschäftsführer Cengiz Tezsoy den gespannten Gästen, „Wo extreme Festigkeit gefordert ist, gibt es keine Alternative zum Schmieden.“

Geschäftsführer Philipp-André Klever gab einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Schulte-Wiese. Die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs hat seit jeher ebenso Tradition wie die kontinuierliche Weiterbildung.

Aktuell bildet die Wilhelm Schulte-Wiese Gesenkschmiede u.a. zum/zur Werkzeugmechaniker/in, Industriekaufmann/-frau und Mechatroniker/in aus. „Den Mechatroniker haben wir ganz neu seit letztem Jahr eingeführt“, sagt Klever, „Daneben haben wir einem jungen Mann die Bachelorarbeit ermöglicht. Wir müssen die Fachkräfte für morgen sichern.“

Beim anschließenden Produktionsrundgang in der Schmiede staunten die Besucher nicht schlecht, wie die Funken sprühten und die Mitarbeiter die schweren, heißen Eisen bewegten. Die Gäste besichtigen auch die Konstruktion, Vergüterei und den eigenen Werkzeugbau. Von der Konstruktion inklusive Computersimulation bis hin zur Herstellung der Gesenke und der Materialprüfung findet alles im eigenen Betrieb statt.