Ausbildungsmesse Hagen

Bald startet wieder die Hagener Ausbildungsmesse

Hier finden Sie die Jahresschrift 2015/2016 zum Download

WIR SUCHEN AUFGEWECKTE

Börsentermine 2017

Berufsfelderkundungstage

Hagen / Ennepe-Ruhr-Kreis /
Märkischer Kreis

 

Technikförderung Südwestfalen e.V.
Elternratgeber zur Berufsorientierung
BERUFSORIENTIERUNG INTERAKTIV
ME-BERUFSINFORMATION

AK SchuleWirtschaft bei BüMi in Gevelsberg

Im Rahmen einer Betriebserkundung wurde der Arbeitskreis SchuleWirtschaft durch die Produktion und die Ausbildungswerkstatt geführt. Voller Stolz erklärte Rolf Weiss,  dass die Ausbildung nicht nur als wirtschaftspolitisches Erfordernis angesehen wird, sondern eine Investition in die Zukunft des Unternehmens BüMi sei. Aktuell lernen zehn Azubis bei BüMi. Sichtlich begeistert zeigten sich die Teilnehmer von der großen und modernen Ausbildungswerkstatt, die einen hohen Stellenwert im Unternehmen hat.

BüMi setzt auf qualifizierte Mitarbeiter und moderne Produktionsmöglichkeiten in einem hoch professionellen und dennoch sozialen Umfeld. Mitarbeiter müssen zum Unternehmen passen, besonders gegenüber den Auszubildenden. BüMi sind soziale Werte wichtig, deshalb werden auch die sozialen Kompetenzen junger Lehrlinge - neben dem beruflichen Wissen - besonderes gefördert. Alte und junge Mitarbeiten begreifen sich als ein Teil von BüMi und leben die Wertekultur des aufstrebenden Unternehmens. Soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg gehen bei BüMi Hand in Hand

Logistik bei STAUFF in Neuenrade erlebt

Rund 20 Lehrer und Bildungsvertreter des Arbeitskreises SchuleWirtschaft erkundeten das das Logistikzentrum Küntrop der Firma STAUFF in Neuenrade. Das Unternehmen Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG ist Entwickler, Hersteller und Lieferant von Hydraulik-und Befestigungssystemen. Die Marke „STAUFF“ steht seit über 50 Jahren für qualitätsorientierte fluidtechnische Komponenten und wird stetig ausgebaut. Mit dem „Kleinen Grünes Ding“, der STAUFF-Schelle, wuchs der Erfolg des Familienunternehmens. Die LUKAD Holding, als Muttergesellschaft, ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz im sauerländischen Werdohl. Weltweit arbeiten rund 2.500 Mitarbeiter an 63 Standorten in 24 Ländern.

STAUFF begreift sich auch verstärkt als Logistikpartner für ihre Kunden.
Das im Jahr 2002 in Betrieb genommene und 2006 sowie 2011 in seiner Kapazität erweiterte Logistikzentrum in Neuenrade-Küntrop spielt dabei eine zentrale Rolle, garantiert kürzeste Durchlaufzeiten und bietet ein Höchstmaß an Kapazität und Flexibilität in Bezug auf Lieferqualität und Termintreue. Die Besucher erlebten wie ein modernes Hochregallager voll automatisch funktioniert und wie innovative Logistikprozesse ablaufen. Durch die Betriebserkundung führten Global Human Resources Generalist Niclas von Seidlitz  und Logistikleiter Benedikt Bußmann. Niclas von Seidlitz  stellte die Unternehmensgruppe und Berufsfelder, Aus- und Weiterbildung bei STAUFF und der LUKAD Unternehmensgruppe vor.

 „Bei uns können gute Praktikanten sogar ins Ausland gehen“, erzählte der Personalreferent, „Junge gute Leute fördern wir gerne auch nach der Ausbildung und unterstützen ein Studium. Uns ist wichtig, dass die Azubis nach der Lehre bei uns in der Unternehmensgruppe bleiben.“ „Für uns ist es zurzeit schwer, Auszubildende für den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik zu finden. Viele Schüler erfüllen die Anforderungen nicht und die Logistik genießt leider einen negativen Ruf.“, beklagt Bußmann. Nach einem spannenden Fachvortrag: „Logistik im Wandel“  durch Benedikt Bußmann folgte die Standortbesichtigung des Logistikzentrums.

76 Jahre "heiße Öfen" in Breckerfeld

„Schon mein Großvater nahm mich als Kind mit in seinen Betrieb und weckte in mir die Faszination für die großen heißen Öfen“, erzählte Inhaber Jürgen Schmidthaus über seinen Breckerfelder Familienbetrieb Härterei Schmidthaus dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft. Dieser besuchte im Rahmen einer Betriebserkundung das Unternehmen. Seit nunmehr 75 Jahren betreibt die Härterei Schmidthaus die Wärmebehandlung von metallischen Werkstoffen. In Remscheid gegründet und mit Zwischenstation in Halver wird das Familienunternehmen nunmehr in dritter Generation von Jürgen Schmidthaus, dem Enkel des Firmengründers, am Standort in Breckerfeld geführt. Mit 70 Mitarbeitern bearbeitet die Lohnhärterei knapp 250 Tonnen Stahl pro Tag.

Der Unternehmensrundgang führte die 25 gespannten Gäste, unter denen  Ausbildungsberater der Agentur für Arbeit, Ausbildungsvertreter aus heimischen Unternehmen und Lehrer waren, durch die Fertigung und das Werkstofflabor des Unternehmens. Die Besucher staunten nicht schlecht, dass der Gasverbrauch der Härterei bei 50 Millionen Kilowattstunden pro Jahr liegt. „Wir betreiben 50 verschiedene Öfen, dabei entstehen Temperaturen weit über 1000 Grad Celsius“, sagte Jürgen Schmidthaus.

Auch erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises alles über die sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. Seit 30 Jahren bildet der Betrieb Werkzeugprüfer für Härterei- und Metalltechnik aus, auch Industriekaufleute sind gefragt. „Künftig werden wir auch noch Elektriker und Mechatroniker als Lehrlinge nehmen“, so Jürgen Schmidthaus, der seit 1981 auch Vorstand des Härterei Verbandes ist und dem Ausbildungsnachwuchs besonders am Herzen liegt.

Mittlerweile steht schon die nächste Generation in den Startlöchern. Seit 2012 wird Schmidthaus von seinem Geschäftsführer Dirk Schmale unterstützt. Der neue Geschäftsführer hat viel frischen Wind mitgebracht und gleich zu Beginn seiner Amtszeit wesentliche Veränderungen zur Verbesserung der Arbeitsabläufe eingeführt. Die Mitarbeiter hatten Mitspracherecht, so wurden Betroffene zu Beteiligten, wodurch sich eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen ergab. „Viele Mitarbeiter sind schon seit  über 40 Jahren bei uns beschäftigt“, sagt Schmidthaus ein wenig mit Stolz erfüllt.

AK Schule/Wirtschaft zu Gast bei Risse + Wilke

25 Lehrer und Vertreter aus der heimischen Wirtschaft erkundeten mit dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft die Letmather Firma Risse+Wilke. Dabei ließ es sich Geschäftsführer Jörg Lohölter nicht nehmen, die Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung persönlich zu begrüßen. Das Gute mitnehmen, das Überholte zurücklassen: So lässt sich das Traditionsbewusstsein von Risse + Wilke beschreiben, dem alle im Unternehmen gerne treu bleiben. Bei Risse + Wilke geht es um bleibende Werte. Um solche, die den industriellen Mittelstand von jeher auszeichnen: Menschen, Maschinen und Stahl. Aber nicht irgendein Stahl, sondern der hochtechnische und hochwertige Werkstoff Kaltband.

In dritter Generation wird das Familienunternehmen nach der Maxime „Fortschritt aus Tradition“ bereits gefüht. „Risse + Wilke sieht sich als ein Unternehmen, das in der Tradition des industriellen Mittelstands geführt wird und das sich seiner Verantwortung für die Werte unserer Gesellschaft, für ökologische und soziale Nachhaltigkeit sowie für ein faires Miteinander bewusst ist. In den letzten 15 Jahren haben wir 60 Millionen Euro investiert“, sagte Lohölter. Der Standort in Iserlohn, am nordwestlichen Punkt des Sauerlands, ist in zweierlei Hinsicht attraktiv. Er bietet Arbeitsplätze inmitten einer schönen Natur und eine ideale Verkehrsanbindung an die A 1 und A 45, nahegelegen zu den wesentlichen Liefermärkten und kulturellen Zentren des Ruhrgebiets.

Die Firma Risse + Wilke verfügt über zwei Standorte in Letmathe und Hohenlimburg mit einer Produktionsfläche von rund 40.000 Quadratmeter. Der wesentliche Teil der Kaltbandfertigung wurde am Standort in Iserlohn-Letmathe konzentriert. Das Stammwerk von Risse + Wilke in Hagen-Hohenlimburg dient inzwischen vor allem zur Lagerung und Versandabwicklung von Teilen des Fertigmaterials aus der Letmather Fertigung. Nach vollständiger Übernahme der Minderheitsanteile von der Hoesch Hohenlimburg GmbH an der Risse + Wilke Kaltband GmbH & Co. KG durch Risse + Wilke befindet sich auch das Letmather Werk seit Anfang 2006 vollständig im Besitz des Unternehmens, das dort die Rechtsnachfolge der KruppHoesch Stahl AG angetreten hat.

Geschäftsführer Jörg Lohölter und die Ausbildungsleiterin Ines Wilke brachten den gespannten Gästen das Unternehmen, seine Produkte und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute näher. Besonderes die Betriebsbesichtigung begeisterte die hochinteressierten Besucher. „Wir bilden vornehmlich für den eigenen Bedarf aus, besonders Werkstoffprüfer übernehmen wir gerne. Junge Leute sollten teamfähig, verantwortungsbewusst, loyal und leistungsbereit sein, wenn sie bei uns eine Ausbildung beginnen“, so Lohölter, „Wenn sich junge Leute bei uns gut qualifizieren, ist ein 50-jähriges Jubiläum keine Seltenheit!“ Bei der anschließenden umfangreichen Gesprächsrunde  ließ Jörg Lohölter keine Fragen der Teilnehmer mehr offen.