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Aktuell

Lebendiger Erfahrungsaustausch zum InfoTruck

Der neue InfoTruck der Metall- und Elektro-Industrie ist nun flächendeckend im Verbandsgebiet des MAV unterwegs. Er steuert zahlreiche Schulen und Ausbildungsmessen an, um junge Menschen multimedial und mit neusten technischen Highlights über die Ausbildungsberufe der Metall- und Elektro-Industrie zu informieren. Der Großteil dieser Einsätze wird von Mitgliedsunternehmen begleitet. Sie haben bei einem Schuleinsatz auf der  zweiten Ebene des Trucks die Möglichkeit, ihr Unternehmen mit seinen Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Dabei kommen auch Azubis mit den Schülern ins Gespräch.

Grund genug, dass sich der Arbeitskreis SchuleWirtschaft zu einem Erfahrungsaustausch traf. Themen waren Veränderungen und Neuerungen der technischen Ausstattung im InfoTruck sowie die Optimierung der Einsatzplanung.  Armin Skladny von der Agentur IW Medien aus Köln stellte den Lehrern und Ausbildungsverantwortlichen neue Konzepte und Einsatzmöglichkeiten des InfoTrucks vor. Geplant ist u.a. zukünftig den Multitouchtable noch zu verbessern. Es sollen weitere spielerische Möglichkeiten für Schüler entstehen, gemeinsam den Produktionsablauf eines Unternehmens auf digitaler Ebene kennenzulernen. Auch die Aufbau- und Standzeiten des Trucks wurden diskutiert. „Es ist aus logistischer Sicht sinnvoll, dass der InfoTruck möglichst lange Standzeiten hat, denn Auf- und Abbau sind immer ein großer logistischer Aufwand“, sagte Skladny.

Lars Wolff und Claudio Schmickler von IW Medien standen den Teilnehmern Rede und Antwort rund um Fragen zum Truck-Einsatz, zur Pädagogik sowie zur Technik. Der M+E-InfoTruck bietet technische Stationen mit unterschiedlichem Schweregrad. So können sich Hauptschüler an Bord genauso gut über eine technische Ausbildung informieren wie Abiturienten, in deren Fokus insbesondere Duale Studiengänge stehen. Die Teilnehmer hatten viele Fragen und Anregungen, so dass sich alle über einen gelungenen, lebendigen Austausch freuten.

Besuch beim Mendener Kupfer-Spezialisten

Mit Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, China und den USA ist die KME Germany GmbH & Co. KG einer der weltweit größten Hersteller von Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. 20 Teilnehmer des Arbeitskreises SchuleWirtschaft MK erkundeten den Mendener Standort des Unternehmens. Dieser besteht bereits seit 1853.

Alfons Reich (Werksleitung), Norbert Westermann (Leitung Berufsausbildung Werk Menden) und Barry Alcock (Technical Customer Support) präsentierten den Besuchern die Unternehmensgeschichte, Produkte und die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute. „Wir haben am Standort 310 Mitarbeiter, davon sind 250 im gewerblich-technischen Bereich tätig“, sagte Alfons Reich, „Aktuell haben wir 18 Auszubildende. Sie verbringen das erste Lehrjahr in unserer betriebseigenen Lehrwerkstatt.“ KME bildet am Standort Menden in den Berufen Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie (Fachrichtung Nichteisenmetall-Umformung), Industriemechaniker/in (Einsatzgebiet Instandhaltung), Elektroniker/in (für Betriebstechnik) und Industriekaufmann/frau aus.

„Für uns wird es immer schwerer geeignete Bewerber für die gewerblichen Ausbildungsberufe zu finden“, berichtet Ausbildungsleiter Norbert Westermann, „Viele junge Menschen haben falsche Vorstellungen von einem Industriebetrieb.“ Diese seien heute im Gegensatz zu früher sauber und hoch technologisiert. „Schon in der Ausbildung können die jungen Menschen bis zu 1000 Euro verdienen“, sagt Westermann. Trotz dieser guten Bedingungen spürt das Unternehmen den demografischen Wandel. Deshalb möchte der Betrieb mehr Schüler ins Werk holen. Die Jungen und Mädchen sollen so live vor Ort einen Einblick in den Industriebtrieb bekommen. „Damit erreichen wir die Schüler am besten. Sie bekommen einen realistischen Praxiseinblick“, betont Alfons Reich.

Bei der Werksbesichtigung lernten die Lehrer und Ausbilder die Herstellung von CU-Rohren kennen. Am KME-Standort Menden werden Produkte für Industrieanwendungen und die Haustechnik hergestellt.

Zum Abschluss bedankte sich MAV-Geschäftsführerin Dr. Bettina Schwegmann mit einem Präsent für die gelungene Betriebsbesichtigung: „Ein solches Engagement im Bereich SchuleWirtschaft ist nicht selbstverständlich, dafür möchte sich der Märkische Arbeitgeberverband bedanken.“ Sie betonte den Stellenwert der Nachwuchswerbung als Aufgabe des Verbandes für seine Mitgliedsunternehmen.