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24.01.2018

Flüchtlinge bekommen Chance in der Plettenberger M+E-Industrie

Nachdem der MAV bereits drei erfolgreiche Projekte zur Eingliederung von Flüchtlingen in den heimischen Arbeitsmarkt durchgeführt hat, läuft aktuell ein viertes Projekt mit jungen geflüchteten Menschen in Plettenberg. Projektpartner sind die Euro-Schulen MK, die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter MK, die Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne und der Märkische Arbeitgeberverband.

Die jungen Leute besuchten im November und Dezember vergangenen Jahres zunächst einen achtwöchigen Berufsbezogenen Sprachkurs mit Integrationsbegleitung in den Euro-Schulen MK in Plettenberg. Aktuell befinden sich zehn junge Menschen in der technischen Grundausbildung in der Ausbildungsgesellschaft Mittel-Lenne. „Wir sind sehr zufrieden mit den Teilnehmern“, sagt Ausbilder Michael Franke, das bestätigt auch Plettenberger Standortleiter Stefan Möwes: „Alle sind sehr motiviert und arbeiten auch im Team gut zusammen.“ Die achtwöchige Berufliche Qualifizierung Metalltechnik für Industrieberufe dauert noch bis März, dann starten die Teilnehmer in ein 12-wöchiges betriebliches Praktikum, darunter auch eine junge Frau.

Die 24-jährige Sofia Digiori hat die Maschinen fest im Griff: „Ich haben großen Spaß an der Arbeit mit Metall und auch schon als Produktionshelferin gearbeitet.“ Die gelernte Friseurin stammt aus Moldawien. Auf die Frage wie das so als einzige Frau im Projekt ist, lobt sie die gute Zusammenarbeit: „Wir helfen uns alle gegenseitig. Wenn es mal was Schweres zu tragen gibt, fassen die Jungs mit an.“ Auch Mustafa Celebi (34) aus der Türkei  und Naeim Aljerati (27) aus Syrien gefällt die Arbeit, beide können sich vorstellen, später eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer zu machen.