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09.10.2017

Von Iserlohner Armaturen und einem erfolgreichen Weltmarktführer

Das 1887 gegründete Iserlohner Unternehmen Gebr. Echtermann GmbH & Co. KG gehört in Europa seit Jahrzehnten zu den führenden Herstellern von Spezialarmaturen - sowohl für Gewerbeküchen von namhaften Herstellern als auch für Spülarmaturen für den Getränkeausschank. Über 60 Mitarbeiter fertigen diese Pre­miumprodukte mit höchsten Anforderungen an Funktionalität, Haltbarkeit und Ergonomie am Iserlohner Standort. „Die Produkte kommen in Großküchen und Gastronomieketten zum Einsatz“, berichtete Geschäftsführer Mathias Cleffmann den Lehrern und Ausbildern des Arbeitskreises SchuleWirtschaft MK, der Anfang Oktober den Spezialamaturen-Hersteller erkundete.

Eines der wichtigsten Produkte Echtermanns sind Deckel­drehgelenke für Kochkessel. „Diese Kessel werden in Mensen und industriellen Großküchen eingesetzt und können einen Deckeldurchmesser von weit über einem Meter haben“, erklärte Geschäftsführer Matthias Cleffmann den gespannten Gästen. Manche Kessel sind so groß, dass ganze Rinderhälften hineinpassen.

 „Auch Wasser-, Theken- und Kochgerätearmaturen sowie Geschirrspülbrausen, VE-Wassersysteme und Schlauchaufrollsysteme für Großflächen-Reinigungsprozesse in der Gastronomie gehören zu unserem Produktportfolio“, so Cleffmann. Echtermann beliefert seine Kunden weltweit, 35 Prozent beträgt die Export-Quote. „Der komplette Produktionsprozess von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Versand findet in unserem Hause statt.“ Echtermann ist Weltmarktführer.

Neben einem spannenden Einblick in die Produktion erfuhren die Gäste alles über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Echtermann. Aktuell bildet das Unternehmen Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. In den nächsten zehn Jahren werden viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und Echtermann muss sich für diesen Generationswechsel mit gutem Nachwuchs rüsten. „Wir möchten im kommenden Jahr auch eine/n Industriekauffrau/mann ausbilden und auf Dauer wünsche ich mir, die Bedingungen für einen Mechatroniker zu schaffen“, sagt Matthias Cleffmann. Generell möchte er junge Menschen und Mitarbeiter motivieren. Noten seien nicht immer das entscheidende Kriterium bei der Auswahl von Azubis: „Es muss einfach passen. Wir fördern unsere Mitarbeiter in der Aus- und Weiterbildung und finanzieren in der Regel auch den Techniker, Meister oder Betriebswirt.“