Arbeitsrechtlicher Moot Court am 05.10.2017

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04.07.2017

Märkisches Unternehmerforum informiert über die neuesten 3-D Technologien

Der geschäftsführende Gesellschafter Friedrich Lohmann-Voß stellte die Einsatzfelder vor: „Wir nutzen die Topologieoptimierung bei der Entwicklung neuer Schachtofengestelle, den 3D-Druck aus Kunststoff zur Funktionsprüfung und zur Fertigung von Anschauungsmodellen. In der Qualitätssicherung kommt der 3D-Scan zum Einsatz.“ Mit der neuen Technologie kann das Unternehmen Schachtofengestelle mit weniger Gewicht  und höherer Traglast entwickeln. Neben spannenden Praxisbeispielen und Vorträgen zur neuen Technologie, gab es für die Gäste auch 3D-Technologien zum Anfassen. Den 3-D-Scan zur Qualitätskontrolle von Lohmann konnten die Unternehmer live vor Ort besichtigen. Mit dem 3-D-Scan führt das Unternehmen die Maßprüfung an Serienteilen und Produktmustern durch.

Werner Koch, Manager des 3D-Netzwerks in Solingen, präsentierte den Besuchern dazu einen 3D-Drucker neuester Bauart in Aktion. „Obwohl das Grundprinzip der Technik seit den 80er-Jahren bekannt ist, setzte der rasante Fortschritt bei den Anwendungen erst vor ein paar Jahren ein. Gegenwärtig hält die Technologie breiten Einzug in die Fertigung“, sagte Koch, „Werkstücke werden beim 3D-Druck schichtweise aufgebaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert nach vorgegebenen Maßen    und Formen mit CAD-Technologie. Dabei werden flüssige  oder feste Werkstoffe wie Kunststoff, Kunstharz, Keramik oder Metall schichtweise gehärtet oder geschmolzen.“ Die Industrie 3D biete viele neue Produkte, Varianten und Geschäftsmodelle. 3D-Scanning, 3D-Konstruktion, 3D-Printing und Virtual Reality böten laut Koch insbesondere im Automobilbau Vorteile für Konstruktion und Optimierung. Die virtuelle Realität erlebten die Führungskräfte mit einer Hilfe VR Brille in einem computeranimierten Auto.

Joachim Kasemann, Geschäftsleitung Vertrieb und Prokurist beim 3D-Drucker- und Softwarehersteller Mark3D, stellte den Unternehmensvertretern weitere Produktionsvorteile, Kosteneinsparungen sowie den Einsatz der richtigen Software für die 3D-Technologie vor. Er veranschaulichte die Stabilität der Produkte aus dem 3D-Druck. Trotzt eingespartem Fertigungsmaterials erwies sich beispielsweise Carbon stabiler als Aluminium.

Besonders begeistert zeigten sich die Unternehmer von dem hohen Praxisbezug der Veranstaltung.