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10.04.2017

Lehrer besichtigen BWS in Letmathe

Der Stahl der BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH & Co. KG findet sich in Scheckkarten, Abschirmungsfolien von Handys und Lichtfaserkabeln wieder. Wie genau Stahl so hauchdünn wie Folie gewalzt wird und sogar in Herzschrittmachern zum Einsatz kommt, konnten die Mitglieder des Arbeitskreises SchuleWirtschafft MK und Schwerte  bei einer Betriebserkundung erfahren.

Mit einer Ausbildungsquote von 8 Prozent liegt BWS  deutlich über dem Durchschnitt. Das Unternehmen sieht die Nachwuchsgewinnung als eines der wichtigsten Themen. BWS bietet Schülern Praktika an, um einmal in einen Industriebetrieb reinzuschnuppern und beteiligt sich im Rahmen der TecDays an den Berufsfelderkundungen. „Junge Menschen haben oft falsche Vorstellungen von einem Industriebetrieb“, sagt Geschäftsführer Stefan Schober. Heute seien die Produktionen sauber und digitalisiert. BWS bildet aktuell in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Informatikkaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, Verfahrensmechaniker/-in, Maschinen u. Anlagenführer/in, Industriemechaniker/in und Werkstoffprüfer/-in aus.

Das seit 1810 bestehende Familienunternehmen mit rund 180 Mitarbeitern hat sich darauf spezialisiert, dünnen bis hauchdünnen Stahl unter höchsten Qualitätsansprüchen zu fertigen. Im Bereich des rostfreiem Stahl ist BWS europaweit führender Anbieter von Federband und bedeutender Anbieter von Präzisband, deutscher Marktführer in der Anarbeitung von Serviceband und Lieferant für Sonderwerkstoffe in kundenspezifischen Bandspezifikationen. Produziert wird an zwei Standorten in Letmathe und Hohenlimburg. Die rund 20 Gäste besichtigten das Iserlohner Service-Center  in Letmathe.

„Die Firmenbezeichnung ServiceWalzwerk ist etwas Besonderes“, erklärte Geschäftsführer Stefan Schober den  Besuchern bei einem Betriebsrundgang, „Die Leistung des Kaltwalzwerkes wird mit der Dienstleistungsorientierung eines Service-Centers erbracht. Das heißt, wir erfüllen den Kunden auch Sonderwünsche und liefern schnell auch relativ kleine Mengen recht flexibel.“ Die anwesenden Lehrer staunten nicht schlecht über die großen, tonnenschweren Stahlrollen in der Produktionshalle. Selbst die kleinsten dieser Coils wiegen so viel wie ein Auto. Deshalb wird Sicherheit groß geschrieben. „Mit dieser Spaltanlage können wir das Material auf 0,02 Millimeter schneiden“, sagt Ausbilder Andreas Müller. Besonders beeindruckt zeigen sich die Gäste von der 15 Meter tiefen Schlingengrube. „Hier liegen bei nur 0,02 Millimeter Stärke 50.000 Meter Länge auf einem Coil“, erläuterte Müller den Gästen die Funktions- und Wirkungsweisen der Maschine.