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WIR SUCHEN AUFGEWECKTE

Elternratgeber zur Berufsorientierung

20.02.2017

Besuch beim Mendener Kupfer-Spezialisten

Mit Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, China und den USA ist die KME Germany GmbH & Co. KG einer der weltweit größten Hersteller von Erzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. 20 Teilnehmer des Arbeitskreises SchuleWirtschaft MK erkundeten den Mendener Standort des Unternehmens. Dieser besteht bereits seit 1853.

Alfons Reich (Werksleitung), Norbert Westermann (Leitung Berufsausbildung Werk Menden) und Barry Alcock (Technical Customer Support) präsentierten den Besuchern die Unternehmensgeschichte, Produkte und die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Leute. „Wir haben am Standort 310 Mitarbeiter, davon sind 250 im gewerblich-technischen Bereich tätig“, sagte Alfons Reich, „Aktuell haben wir 18 Auszubildende. Sie verbringen das erste Lehrjahr in unserer betriebseigenen Lehrwerkstatt.“ KME bildet am Standort Menden in den Berufen Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie (Fachrichtung Nichteisenmetall-Umformung), Industriemechaniker/in (Einsatzgebiet Instandhaltung), Elektroniker/in (für Betriebstechnik) und Industriekaufmann/frau aus.

„Für uns wird es immer schwerer geeignete Bewerber für die gewerblichen Ausbildungsberufe zu finden“, berichtet Ausbildungsleiter Norbert Westermann, „Viele junge Menschen haben falsche Vorstellungen von einem Industriebetrieb.“ Diese seien heute im Gegensatz zu früher sauber und hoch technologisiert. „Schon in der Ausbildung können die jungen Menschen bis zu 1000 Euro verdienen“, sagt Westermann. Trotz dieser guten Bedingungen spürt das Unternehmen den demografischen Wandel. Deshalb möchte der Betrieb mehr Schüler ins Werk holen. Die Jungen und Mädchen sollen so live vor Ort einen Einblick in den Industriebtrieb bekommen. „Damit erreichen wir die Schüler am besten. Sie bekommen einen realistischen Praxiseinblick“, betont Alfons Reich.

Bei der Werksbesichtigung lernten die Lehrer und Ausbilder die Herstellung von CU-Rohren kennen. Am KME-Standort Menden werden Produkte für Industrieanwendungen und die Haustechnik hergestellt.

Zum Abschluss bedankte sich MAV-Geschäftsführerin Dr. Bettina Schwegmann mit einem Präsent für die gelungene Betriebsbesichtigung: „Ein solches Engagement im Bereich SchuleWirtschaft ist nicht selbstverständlich, dafür möchte sich der Märkische Arbeitgeberverband bedanken.“ Sie betonte den Stellenwert der Nachwuchswerbung als Aufgabe des Verbandes für seine Mitgliedsunternehmen.